Donnerstag, 2. November 2017

Erfolgreiche Konzertreihe geht in die nächste Runde: 5. Karlsruher Proms unter dem Motto „Von Brahms bis Bernstein“


Fast alles mit B – aber alles andere als B-Ware! Auch bei der 5. Karlsruher Proms am 14. Juli 2018 im Konzerthaus können sich Musikliebhaber auf einige Leckerbissen freuen, die nicht zur üblichen Kost in den Konzertsälen gehören.

Dieses Mal spielt sich das Programm zwischen Brahms und Bernstein ab – und fast alle dargebotenen Komponisten beginnen ebenfalls mit diesem Buchstaben. Das jedoch eher zufällig, denn wie immer steht der Kerngedanke der Proms-Reihe im Fokus: das Publikum auf musikalische Entdeckungsreisen mitzunehmen und dabei die ganze Vielfalt zwischen Klassik, Filmmusik und anderen Genres mit Leben zu erfüllen.
In diesem Sinne eröffnet ein Auszug aus dem selten aufgeführten „Triumphlied“ von Johannes Brahms den Abend. Im grandiosen doppelchörigen „Halleluja“ werden erneut der Meisterchor proVocal und der Badische JugendChor das Sinfonieorchester an der DHBW Karlsruhe verstärken.
Im weiteren Verlauf erklingen Werke von Berlioz und Borodin, bei denen wieder junge Solisten der Hochschule für Musik in Karlsruhe ihr Können zeigen – auch das ist gute Proms-Tradition und Beleg dafür, dass die Reihe ein fester Bestandteil im kulturellen Leben der Stadt geworden ist.

Das feurige Intermezzo des spanischen Meisters Bellido aus der Zarzuela „La Boda de Luis Alonso“ leitet über in einen kleinen Opernblock von Bizet mit einem Chorauszug aus der Bühnenmusik „L’Arlésienne“, deren Melodien heute nur noch als Suiten in der Konzertpraxis gespielt werden. Anschließend folgt das sogenannte „Perlenfischer-Duett“ aus Bizets Oper „Die Perlenfischer“.
Die erste Konzerthälfte wird beendet mit der „Storm Cloud Cantata“, ein konzertantes Werk des australischen Komponisten Arthur Benjamin. Geschrieben wurde es für eine Attentatsszene in der Royal Albert Hall aus dem Film „Der Mann, der zuviel wusste“ von Alfred Hitchcock.

 
Die zweite Konzerthälfte wird ebenfalls mit einem „Hallelujah“ eröffnet, allerdings mit Filmmusik, die fast 100 Jahre nach Brahms komponiert wurde. Der Film "Hallelujah-Trail" oder wie er in der Deutschen Version heißt, "Vierzig Wagen Westwärts", ist ein mit viel Musik und Gesang unterlegter Western, die der amerikanische Komponist Elmer Bernstein schrieb. Als weiterer Filmmusik-Höhepunkt wird in der zweiten Hälfte der Chor „Chevaliers de Sangreal“ aus Hans Zimmers Soundtrack zu „Der Da Vinci Code“ die Zuhörer erfreuen.

Das Konzert findet dann mit Highlights des Komponisten Leonard Bernstein seinen krönenden Abschluss.

Der Kartenverkauf für die 5. Karlsruher Proms startet im Februar 2018.

Absolventenfeier 2017

Auch dieses Jahr umrahmt das Sinfonieorchester an der DHBW Karlsruhe unter der Leitung von Matthias Böhringer am 11. November 2017 den Festakt der Absolventenfeier in der Karlsruher Schwarzwaldhalle. Mit dabei sind außerdem die Solisten Flurina Stucki (Sopran) und Yiwei Xu (Tenor), die u.a. einen Ausschnitt aus der Oper "La Traviata" präsentieren werden.


Sonntag, 17. September 2017

Jetzt Karten für Beethovens Neunte sichern!

Heute in vier Monaten findet die Aufführung von Beethovens Neunter in der Karlsruher Christuskirche statt.
Da aus Erfahrung die Karten schnell vergriffen sind, sollten Sie nicht zögern und heute noch Karten unter karten@orchester-dhbw-ka.de bestellen.

Kartenpreis: 20,- Euro/ erm. 15,- Euro (Schüler/Studenten)
Folgende Sitzbereiche stehen zur Auswahl (innerhalb des jeweiligen Bereichs freie Platzwahl):

Kirchenschiff:
Außenschiff links, Mittelschiff links, Mittelschiff rechts, Außenschiff rechts
Empore:
Empore Mitte, Empore links, Empore rechts

In den nächsten Wochen finden Sie unter www.neunte-ka.com weitere Informationen zur Aufführung!

Freitag, 21. Juli 2017

Beethovens Neunte mit weit über 100 Mitwirkenden am 27. Januar in der Christuskirche Karlsruhe



Beethovens Neunte mit weit über 100 Mitwirkenden am 27. Januar in der Christuskirche Karlsruhe: Viel spektakulärer als bei uns kann das musikalische Jahr 2018 nicht anfangen - lass Dir dieses Highlight nicht entgehen!

Wir freuen uns über neue Mitspielerinnen und Mitspieler! Aktuell suchen wir Verstärkung auf folgenden Positionen:

 1. Fagott, 4. Horn, Streicher – insbesondere 1. Geigen und Kontrabässe.

Wenn Du wissen möchtest, ob „Das andere Orchester“ etwas für Dich ist, dann komm doch einfach zu unserer ersten Probe am

11. September 2017.

Für Streicher sind die ersten Wochen eine unverbindliche Kennlernphase. Bläser möchten wir gerne zusätzlich bei einem kleinen Probespiel kennenlernen (ein Stück Deiner Wahl, und kurzes Vom-Blatt-Spiel aus der Beethoven-Sinfonie).

Bitte prüfe, bevor Du Dich zum Vorspielen anmeldest, ob Du regelmäßig zu den Proben kommen kannst, denn die regelmäßige Teilnahme ist für die gemeinsame Orchesterarbeit unersetzlich! Wir wollen schließlich alles aus der Musik herausholen und uns immer weiterentwickeln, was unter unserem engagierten Dirigenten Matthias Böhringer erfolgreich funktioniert und riesigen Spaß macht.

Interessiert? Dann schreib am besten gleich eine Mail an info@orchester-dhbw-ka.de und erzähl uns auch etwas über Deine bisherigen musikalischen Erfahrungen.

Wir proben regulär montags von 19.30-21.30 Uhr im Casino der Dualen Hochschule, Erzbergerstr. 121, 76133 Karlsruhe.

Zusätzliche Termine für Registerproben etc. erfährst Du nach Kontaktaufnahme.
 

Montag, 17. Juli 2017

4. Karlsruher PROMS: Standing Ovations von Mozart bis Morricone


Wenn es die Besucher im Konzerthaus nicht mehr auf den Sitzen hält, ist PROMS-Zeit. Das war auch dieses Mal so, bei der inzwischen vierten Auflage des besonderen Sommer-Highlights in Karlsruhe. "Von Mozart bis Morricone" führte dieses Mal die musikalische Route, geplant und bereist vom Sinfonieorchester der Dualen Hochschule Karlsruhe, proVocal Münzesheim, dem Badischen JugendChor und den VOCALmen Malsch. "Magische Momente des Staunens und Entdeckens" wurden dem Publikum in Aussicht gestellt, und die annähernd 200 Mitwirkenden unter der souveränen Leitung von Matthias Böhringer, Dirigent aller beteiligten Ensembles, lieferten eindrucksvoll.

 

Wie bei den bisherigen Karlsruher PROMS setzte im ersten Teil die Klassik die Schwerpunkte. Den festlichen Auftakt bildete der erste Satz aus Mozarts "Jupiter-Sinfonie", gefolgt vom "Priesterchor" aus der "Zauberflöte", erhaben intoniert von den Männerstimmen. In die italienische Oper führte anschließend ein Verdi-Block. Größere Kontraste in musikalischen Stimmungen als bei den beiden Nummern aus "La Traviata" sind wohl kaum denkbar. Zunächst erzeugte das Vorspiel zum dritten Akt Verzweiflung und Todesahnung, wobei dem Orchester in Sachen Emotionalität alles abverlangt wurde. Das anschließende bekannte "Libiamo-Trinklied" breitete dagegen höchsten Überschwang und Lebensfreude im Saal aus. Hierbei zeigten die Solisten Flurina Stucki (Sopran) und Yiwei Xu (Tenor) nicht zum letzten Mal an diesem Abend eine ideale Kombination aus großer Stimme und ebenso großer Bühnenpräsenz. Monumentaler Klang füllte anschließend beim dramatischen Eröffnungschor "Gli arredi festivi" aus der Oper "Nabucco" das Konzerthaus.

 

Mit der romatisch gefärbten Titelmusik aus dem Film "Ladies in Lavender" des Briten Nigel Hess hatte die junge Solo-Violinistin Soo-Jin Hirsch ihren ersten, vom Publikum begeistert aufgenommenen Auftritt.
 
Den Schluss des ersten Konzertteils bildete eine echte Rarität: "Towards the Unknown Region" ist ein monumentales Chor- und Orchesterstück des englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams aus dem Jahr 1906. Der auf Versen von Walt Whitman basierende Text handelt vom Menschen in der extremen, existenziellen Situation der Begegnung mit dem Unbekannten, wofür es keinerlei Orientierung und Vorerfahrung gibt. Die romantisch gefärbte, aber schon deutlich in die Moderne vorausweisende Musik lebt von großen Kontrasten in Harmonie und Dynamik. Die Intensität, mit der Chor und Orchester sich dieser Herausforderung annahmen, riss das Publikum mit.

 


Auch beim Auftakt zum zweiten Teil war der Jupiter das Thema, dieses Mal als Namensgeber des vierten Satzes aus "Die Planeten" von Gustav Holst. In der vor rhythmischen Einfällen nur so sprühenden Musik macht der Planet seinem Beinamen als "Freudenbringer" alle Ehre, während sich in der eingefügten Melodie des Liedes "I Vow to Thee, My Country" das typische englische Pathos einstellte, das zu jeder Proms-Aufführung dazugehört. 

 

Weiter ging es in der Welt der Filmmusik. "Tara's Theme" von Max Steiner aus dem Allzeitklassiker "Vom Winde verweht" machte den Anfang und signalisierte dem Publikum, dass jetzt die Zeit für große Gefühle gekommen war. Die gab es in der anschließenden Darbietung der Chöre auf ganz ungewohnte Weise. Die Sängerinnen und Sänger interpretierten die Melancholie des bekannten Tangos "Adiós Nonino" von Astor Piazolla a cappella, wobei die unterschiedlichen rhythmischen Schichten des Stückes lautmalerisch ausgedrückt wurden. Ein besonderes Arrangement, das die Besucher mit viel Beifall bedachten. Dem dritten Gesangssolisten des Abends, Bariton Marcel Brunner, gehörte dann bei Gershwins "Slap that Bass" die Bühne, und er brillierte mit starker Stimme und lässigem Swing, dem sich auch das auf den Punkt begleitende Orchester hingab. Weiter ging es mit dem Kontrast zwischen wilder Lebensfreude und existenzieller Angst, der in Fellinis Filmklassiker "La Dolce Vita" ausgearbeitet wird. Die kongeniale Musik von Nino Rota fasziniert durch stimmungsvolle Klanschattierungen und außergewöhnliche Rhythmik. Auch dieser Spagat gelang dem Orchester überzeugend.

Im Duett mit Flurina Stucki zeigte Marcel Brunner anschließend ganz großes Kino beim Liebesthema "Your Love" aus dem Italowestern-Monument "Spiel mir das Lied vom Tod".
 
Als Endpunkt des diesjährigen PROMS-Mottos widmeten die Akteure dem Komponisten Ennio Morricone mit "Se", dem Titellied aus "Cinema Paradiso" ein weiteres Highlight im Programm, bei dem Flurina Stucki, Yiwei Xu und Soo-Jin Hirsch die solistischen Glanzpunkte in einem Arrangement setzten, das in Deutschland erstmals aufgeführt wurde.

Am Schluss des offiziellen Teils stand mit dem Song "Let There Be Peace on Earth" eine Botschaft, die im Angesicht von Krieg, Terror, Flucht und Vertreibung leider nichts an Aktualität verloren hat, aber dennoch hoffnungsfroh stimmt. Mit "Music"von John Miles als Zugabe verabschiedeten sich die Beteiligten vom restlos begeisterten Publikum. 

 

Sonntag, 16. Juli 2017

4. Karlsruher PROMS - Von Mozart bis Morricone

 
 
Ein ausführlicher Konzertbericht und weitere Fotos folgen in den nächsten Tagen!

Dienstag, 11. Juli 2017

Beethovens Neunte in der Christuskirche Karlsruhe

Die 9. Sinfonie von Beethoven ist Unesco-Weltdokumentenerbe und Europahymne und wurde erst letzte Woche auf Wunsch der Bundeskanzlerin beim G20-Gipfel in Hamburg aufgeführt.
Auch das Sinfonieorchester an der DHBW Karlsruhe wird sich diesem großartigen Werk in seinem nächsten Programm widmen und die Sinfonie am 27. Januar 2018 um 19 Uhr in der Christuskirche Karlsruhe zu Gehör bringen. Dafür muss weder die halbe Stadt gesperrt werden, noch ist mit Tausenden von Gegendemonstranten zu rechnen!
Die Besucherinnen und Besucher der 4. Karlsruher PROMS können sich in der Konzertpause schon Tickets für die Beethoven-Sinfonie sichern. Informationen zum allgemeinen Vorverkauf folgen demnächst an dieser Stelle.

Erfolgreiche Hauptprobe bei tropischen Temperaturen

Heute fand die erste Probe mit den über 180 Mitwirkenden der 4. Karlsruher Proms statt. Das spannungsgeladene und sehr abwechslungsreiche Programm wird sicher wieder begeistern!
Wer nicht dabei ist, verpasst etwas!


Kurzfristig frei gewordene Tickets sind noch verfügbar - am besten unter karten[at]orchester-dhbw-ka.de reservieren lassen!


Samstag, 1. Juli 2017

Aufwühlende Entdeckungen – Astrologie fürs Ohr – Universale Friedensbotschaft

Auch für die bevorstehende 4. Karlsruher PROMS unter dem Motto „Von Mozart bis Morricone“ haben wir wieder ein informatives Programmheft für Sie zusammengestellt. Informieren Sie sich schon heute über aufwühlende Entdeckungen in der außergewöhnlichen Komposition „Toward the Unknown Region“, erfahren Sie Wissenswertes über „Jupiter, den Bringer der Fröhlichkeit“ oder lesen Sie den Liedtext „Let There Be Peace on Earth“, der eine universale Friedensbotschaft beinhaltet.



 
Das komplette Programmheft gibt es in gedruckter Form heute in 2 Wochen im Konzerthaus Karlsruhe!

Musikalische Umrahmung der 11. Akademischen Jahresfeier

Auch in diesem Jahr umrahmten Musiker des Sinfonieorchesters an der DHBW Karlsruhe unter der Leitung von Matthias Böhringer die Akademische Jahresfeier. Zwischen den innovativen Vorträgen zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten erfreuten sich die Zuhörer an Ausschnitten aus Albinonis Oboenkonzert und Filmmusik von John Barry und Ennio Morricone. Die kurzweilige Veranstaltung endete mit einem musikalischen Happy End - Pharrell Williams Gute Laune- Hit „Happy“.


Freitag, 16. Juni 2017

4. Karlsruher PROMS – heute in 4 Wochen!

 Die musikalische Proms-Reise unter dem Motto "Von Mozart bis Morricone“ wird auch in diesem Jahr von stilistischen Gegensätzen und einer außergewöhnlichen musikalischen Bandbreite geprägt sein. Zusammen mit den bewährten Gastchören und dem Sinfonieorchester an der DHBW unter der Leitung von Matthias Böhringer erklingen u.a. Highlights von Mozart, Verdi, Holst, Steiner und Morricone. Mit dabei sind ebenfalls wieder Studenten der Karlsruher Hochschule für Musik, so werden sich beispielsweise die Sänger Flurina Stucki und Marcel Brunner als Solisten präsentieren.

Samstag, 27. Mai 2017

Da konnte man nur hingerissen lauschen...

Veröffentlichung der Konzertkritik mit freundlicher Genehmigung der BNN Karlsruhe und Herrn Manfred Kraft
 (Ausgabe Karlsruhe Stadt 27.05.2017)

Donnerstag, 25. Mai 2017

Atemlose Stille: Sinfonieorchester an der DHBW Karlsruhe mit Reformationskonzert in der Emmauskirche


Aufbruch – Wege in die Zukunft. Unter diesem Motto stand das Konzert am Himmelfahrtstag in der Emmauskirche Karlsruhe – Waldstadt. Das Sinfonieorchester an der DHBW Karlsruhe und der gemischte Chor proVocal aus Münzesheim unter der Leitung von Matthias Böhringer leisteten einen musikalischen Beitrag nicht nur zum Reformationsjahr, der niemanden in der fast voll besetzten Kirche unberührt ließ.

Den Auftakt bildete das „Misericordias Domini“ von W.A.Mozart, KV 222. Der Gesang von der göttlichen Barmherzigkeit erklang in immer neuen Variationen und setze gleich den Maßstab in puncto Intensität, die im Laufe des Abends immer weiter zunahm. Im Anschluss sang der Chor die Motette „Herr, auf dich traue ich“ von Heinrich Schütz, dessen „Geistliche Chormusik“ von 1648 die evangelische Kirchenmusik entscheidend geprägt hat.
Felix Mendelssohn Bartholdys Vertonung des Psalm 43 „Richte mich Gott“ hatte ebenfalls das Vertrauen in die göttliche Gnade zum Thema und erklang an diesem Ort in besonders würdigem Rahmen.
Das Sinfonieorchester widmete sich anschließend der so genannten „Reformationssinfonie“ von Mendelssohn. Das Stück zeichnet sich durch extreme Stimmungsänderungen aus, die den Musizierenden alles an Konzentration und Hingabe abverlangten, bis sich die Musik im strahlenden Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ ihre Bahn bricht.

Anschließend war der verfügbare Platz vor und um den Altar bis zum letzten Zentimeter besetzt, denn Chor und Orchester taten sich zu „Toward the unknown Region“ des englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams zusammen. Das Stück ist die Vertonung eines Gedichts von Walt Whitman, das den Menschen im Angesicht des Unbekannten zum Thema hat und sein Vorwärtstasten musikalisch illustriert, wobei die spezielle Tonsprache in monumentalen Klangkaskaden mündet. Niemand im Publikum konnte sich der Wucht und Wirkung dieses ungewöhnlichen Stückes entziehen.

Mit dem Lutherchoral „Verleih uns Frieden“ in der Bearbeitung von Mendelssohn endete ein denkwürdiger Abend, bei dem der Chor, das „Andere Orchester“ und Matthias Böhringer als musikalischer Leiter beider Ensembles wieder einmal eindrucksvoll zeigten, wozu auch Laienensembles fähig sein können.